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Unsere Strategie

Um die Vorteile unserer Arbeit in Brüssel zu maximieren, konzentrieren wir uns auf drei Hauptelemente:
 

  • einen Einfluss auf die europäische Politik in den für uns interessanten Bereichen zu haben;
  • informiert zu bleiben und unseren Mitgliedern und Partnern die neuesten Entwicklungen stets weiterzuleiten;
  • Innovation auf allen Ebenen der Leistungserbringung in ganz Europa zu fördern.

Alle drei Jahre erarbeiten wir eine Reihe strategischer Entscheidungen, auf denen ein Großteil unserer Arbeit in diesen Jahren basiert. Derzeit konzentriert sich die EASPD auf die Strategie für 2014-2017 unter dem TitelReaching Out - Aufbau einer inklusiven Gesellschaft.


1. EINEN EINFLUSS HABEN

Als Stimme der Unterstützungsdienste für Menschen mit Behinderungen in der EU seit 1996 haben wir im Verlauf der Jahre sowohl langlebige als auch konstruktive Partnerschaften mit Organisationen und Institutionen in ganz Europa entwickelt, wie zum Beispiel mit dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission und dem Europarat.
Diese langfristigen Partnerschaften ermöglichen der EASPD die Mitsprache in europäischen Strategieentwicklungen. So können wir unsere Ziele verfolgen, sicherzustellen, dass soziale Dienste gedeihen können und daran zu arbeiten, behinderte Menschen auf die bestmögliche Weise zu unterstützen.
 
Als repräsentative Organisation von mehr als 11.000 Dienstleistern in ganz Europa, ist es unsere Aufgabe, unseren Partnern Expertise und Know-how zur Verfügung zu stellen; insbesondere im Hinblick auf das Bewusstsein über die Auswirkungen ihrer Politikgestaltung auf das Wohlergehen derjenigen, die es am meisten benötigen.A man wearing a suit walks near the heardquarters of the European Commission

Die Organisation von Veranstaltungen zu vielen unterschiedlichen Themen ist auch ein wichtiges Mittel um einen Einfluss auf die europäische Politik zu erlangen. Aus diesem Grund veranstaltet die EASPD regelmäßig Seminare und Veranstaltungen, bei denen sich Experten aus ganz Europa sowie aus den europäischen Institutionen zum Netzwerken und Meinungsaustauschen versammeln.
Eine vollständige Liste unserer Partnerschaften finden Sie hier.

 

 

2. INFORMIERT BLEIBEN

A woman in a wheelchair working in the office with a colleagueDer Austausch von Informationen ist ein weiterer wichtiger Faktor bei der Arbeit, die wir in Brüssel machen und gilt in beide Richtungen: einerseits geht es darum, unsere Mitglieder zu informieren und andererseits unseren Partnern aktuelle Gegebenheiten aus ganz Europa mitzuteilen.
 
Mit unseren Mitgliedern teilen wir aktuelle Informationen über die Entwicklungen auf europäischer und internationaler Ebene, während wir auch erklären, wie sich solche Entwicklungen auf Gesetzgebung und Leistungserbringung in ihrem jeweiligen Bereich auswirken; sei es auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene.
 
Unsere Mitglieder verschaffen uns die wichtigsten Informationen zu den Angelegenheiten, die für ihre tägliche Arbeit am relevantesten ist. Dies ermöglicht der EASPD, unseren Partnern detaillierte Informationen zu aktuellen Gegebenheiten, denen Dienstleister in ganz Europa begegnen, zur Verfügung zu stellen und so zu versuchen, der europäischen Politik einen Schub in die richtige Richtung zu geben.
 
Aus diesem Grund veröffentlicht die EASPD regelmäßig verschiedene Publikationen, die für ihre Mitglieder und Partner zur Verfügung stehen (Positionspapiere, Pressemitteilungen, Kurzmeldungen, Newsletter, Studien und Jahresberichte).

 
3. TEIL DER INNOVATION SEIN

A presentation during a conferenceUnser dritter Schwerpunkt ist es, sich für die Förderung der Innovation in unserem Bereich einzusetzen. Es ist der EASPD gelungen, unseren Mitgliedern Möglichkeiten zur Entwicklung EU-finanzierter Forschungsprojekte zu schaffen. Entweder werden diese von uns koordiniert oder als Partner unterstützt. So hat die EASPD im Laufe der Jahre eine beachtliche Expertise in der Entwicklung erfolgreicher Projekte entwickelt und nutzt dieses Know-how zur Unterstützung ihrer Mitglieder; beispielsweise durch Projektentwicklungsworkshops.
 
Die EASPD bietet ihren Mitgliedern auch die Möglichkeit, voneinander zu lernen und bewährte Praktiken zur Entwicklung neuer Antworten auf sich ständig verändernde soziale Bedürfnisse und Herausforderungen auszutauschen.
 
Außerdem, zur Vereinheitlichung und Stärkung der Stimme der Dienstleister auf nationaler Ebene und damit zu einer verbesserten Fähigkeit, Partnerschaften für Projekte zu schaffen, sind wir sehr engagiert, unser Netzwerk und unsere Erfahrungen mit Dienstleistern und ihren Dachverbänden in allen EU-Mitgliedstaaten und Beitrittsländern zu teilen. Seit 2005 hat die EASPD, in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen, eine Reihe von Anbieter-Foren organisiert, welche die Struktur sozialer Dienste in ganz Europa deutlich verbessert haben.
 


STRATEGISCHE ENTSCHEIDUNGEN 2014-2017

Alle drei Jahre entscheidet der Verwaltungsrat der EASPD über eine Reihe von strategischen Entscheidungen, auf denen die Aktivitäten während dieses Zeitrahmens basieren. Die strategischen Entscheidungen folgen der Annahme, dass alle von der EASPD unternommenen Aktionen der kontinuierlichen Verbesserung der Dienstleistungen und/oder den Änderungen in der Dienstbereitstellung vorbehalten sind, damit die volle Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention realisiert wird. Doch die EASPD erkennt auch, dass aufgrund der Wirtschaftskrise und den daraus resultierenden Sparmaßnahmen in ganz Europa das Überleben des Dienstleistungssektors bedroht ist.

Die aktuelle strategische Orientierung der EASPD – „Reaching out Strategy - Aufbau einer inklusiven Gesellschaft“ – führt eine neue Herangehensweise ein, nach welcher weiter auf Menschen mit Behinderungen, unsere Mitglieder und Verbündete und auf andere Stakeholder, wie die Europäischen Institutionen zugegangen wird. Die strategischen Entscheidungen und Maßnahmen, die beschlossen wurden, werden nun zu konkreten Aktionsplänen geformt.
Im Rahmen dieses Dokuments hat die EASPD soziale Dienstleistungsorganisationen erneut als Ermöglicher von Menschenrechten für Personen mit Behinderungen positioniert.
Um zum vollständigen Dokument zu gelangen, klicken Sie bitte hier.