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Recht auf Arbeit und Beschäftigung

ARTIKEL 27 DES UN-ÜBEREINKOMMENS ÜBER DIE RECHTE VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN

Das Recht auf Arbeit ist ein Grundrecht, das in verschiedenen internationalen Rechtsinstrumenten anerkannt wird (z.B. der ILO-Konvention Nr. 159). Das Recht auf Arbeit wird für die Verwirklichung anderer Menschenrechte als essentiell angesehen und bildet einen untrennbaren Bestandteil der Menschenwürde. Gleichzeitig ermöglicht es dem/der Einzelnen und seiner/ihrer Familie einen Lebensunterhalt zu verdienen. Soweit Arbeit frei gewählt oder angenommen wird, fördert sie die persönliche Entwicklung und Anerkennung innerhalb der Gemeinschaft.

Das Recht auf Arbeit für alle Menschen wird im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (ICESCR) in Artikel 6, 7 und 8 gründlich dargelegt. Die Artikel beschreiben jeweils das Recht, einen Lebensunterhalt zu verdienen, das Recht auf gerechte und günstige Bedingungen und das Recht, Gewerkschaften zu bilden.
 
Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention bezieht sich auf die Vorschriften des ICESCR, versucht aber nicht diesen zu ersetzen, sondern setzt das Augenmerk auf die Arbeit und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen.
 
In Bezug auf das Recht auf Arbeit muss Beschäftigung nun als mehr als die einfache Bereitstellung von arbeitsbezogenen Aktivitäten gesehen werden. Beschäftigung ist tatsächlich auch mit dem Genuss einer Reihe anderer Grundrechte verbunden.
 
Die UN-Behindertenrechtskonvention behandelt das Recht auf Arbeit und Beschäftigung und betont insbesondere die folgenden Punkte:

  • die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt sollte vorgezogen werden und alle Bemühungen um dies zu erreichen, sollten durch angemessene Vorkehrungen geschehen;
  • Menschen mit Behinderungen sollten in jedem Fall die gleichen Arbeitsrechte genießen wie andere.
 


STÄNDIGER AUSSCHUSS DER BESCHÄFTIGUNG

Im Jahr 2003 schuf die EASPD einen Ständigen Ausschuss (SA) für Beschäftigung. Der SA ist eine Arbeitsgruppe, die aus Mitgliedern und externen Dienstleistungsanbietern zusammengesetzt ist. Seine Hauptaufgabe ist, als eine Quelle von Informationen zum Thema Beschäftigung für die EASPD tätig zu sein. Er überwacht auch die Entwicklungen in Bezug auf Beschäftigung und Behinderung auf EU-Ebene und reagiert entsprechend.
 
Ungefähr ein Drittel der EASPD Mitgliedschaft bietet berufsbezogene Dienstleistungen oder Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen. Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten sind also von hoher Bedeutung für Dienstleister in Europa.
Während die EASPD anerkennt, dass die Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt die beste Option ist, bestätigt sie auch, dass sich viele Menschen mit Behinderungen in anderen Arbeitsregelungen befinden. Der Ständige Ausschuss deckt alle Bereiche der Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten ab.
 
Der SA für Beschäftigung hat folgende Aufgaben:

  • Expertise sammeln, um die Politik- und Forschungspfeiler der EASPD zu vereinbaren;
  • die relevanten Themen auf europäischer Ebene auf eine proaktive Weise zu verfolgen;
  • im Auftrag des EASPD-Vorstands als schnelle Eingreiftruppe und als Sprecher der EASPD gegenüber der Europäischen Kommission zu fungieren;
  • dem Informationsfluss zu Themen, die auf nationaler oder regionaler Ebene als wichtig identifiziert werden, mehr europaweite Aufmerksamkeit zu verschaffen (oder umgekehrt);
  • sich diesen Aufgaben zu widmen und sich dabei auf die drei Pfeiler Einfluss, Information und Innovation stützen.

 

UNSERE ARBEIT

Website: http://employmentforall.eu

 

KONTAKT

Sonia Staskowiak, Project and Liaison Officer
+32 2 282 46 17
Sabrina Ferraina, Policy Officer
+32 2 282 46 15