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Personenzentrierte Technologie

KONTEXT

 

IKT-gestützte Dienste werden als entscheidendes Instrument gesehen, mit dem die Beteiligung in der Gesellschaft von Menschen mit Behinderungen erhöht und ihre Lebensqualität verbessert wird. Daher ist es notwendig, den Einsatz von unterstützenden Technologien (UT) oder die Personenzentrierte Technologie (PZT) zu ermutigen, die Leistungen für Endverbraucher zu verbessern und zu tragbaren Kosten anzubieten. Außerdem wird eine verstärkte Nutzung der Technologie auch Personal im Pflegebereich freigeben und gewährleisten, dass Pflegekräfte weiterhin qualitativ hochwertige Dienstleistungen für die Bedürftigsten bewerkstelligen.
 
Obwohl klar ist, dass PZT die Unabhängigkeit und Lebensqualität der Nutzer erhöhen kann, arbeiten Hersteller solcher Technik oft vom Endnutzer zu weit entfernt, was die Entwicklung von unterstützenden Technologien folglich vermindert oder verlangsamt.
 
Die Europäische Kommission ist der Auffassung, dass das Hauptproblem bei der vielfältigen Fragmentierung der UTs auf dem Markt liegt, wodurch bei den europäischen Verbrauchern Verwirrung entsteht. Es erschwert den Verbrauchern, Produkte und Dienstleistungen zu vergleichen und der Industrie, gemeinsame Standards zu entwickeln. Daraus folgt, dass die Entwicklung und Einführung von UTs langsamer realisiert werden kann.
 
Um Lösungen für diese Herausforderungen zu finden, unterstützt die Europäische Kommission die Finanzierung von Forschung in UTs durch das 7. Rahmenprogramm und seine Herausforderung 7: IKT für selbständige Lebensführung und Inklusion.
 
Seit den späten 1990er Jahren veröffentlicht die Europäische Kommission ein praktisches Handbuch über PZT & UT, genannt die UserFit Methodologie.

 

INTERESSENGRUPPE FÜR PERSONENZENTRIERTE TECHNOLOGIE

 

Die Interessengruppe für Personenzentrierte Technologie (PZT) hat das Ziel, Informationen über das, was in ganz Europa auf dem Gebiet der digitalen Inklusion erreicht wird und Informationen darüber, wie unterstützende Technologien die Qualität der Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen verbessern können, zu sammen.
 
Ihre Hauptaufgaben sind:

  • Expertise zu sammeln, um die Politik- und Forschungspfeiler der EASPD zu vereinbaren;
  • Die relevanten Themen auf europäischer Ebene auf eine proaktive Weise zu verfolgen;
  • Im Auftrag des EASPD-Vorstands als schnelle Eingreiftruppe und als Sprecher der EASPD gegenüber der Europäischen Kommission zu fungieren;
  • Dem Informationsfluss zu Themen, die auf nationaler oder regionaler Ebene als wichtig identifiziert werden, mehr europaweite Aufmerksamkeit zu verschaffen (oder umgekehrt);
  • Sich diesen Aufgaben zu widmen und sich dabei auf die drei Pfeiler Einfluss, Information und Innovation zu stützen.

 

Die Interessengruppe für Personenzentrierte Technologie hat folgende englischsprachigen Dokumente publiziert:

 

KONTAKT

Sonia Staskowiak, Project and Finance Officer
+32 2 282 46 17